Wholesale

netzzusammenschaltung

Interconnection-Anschluss

Lassen Sie sich von Netzgrenzen nicht aufhalten!

Schalten Sie Ihr Netz mit dem Netz der Telekom zusammen und bieten Sie Ihren Kunden volle Erreichbarkeit in alle Netze.

Profitieren Sie von mehr Sicherheit und reibungsloser Kommunikation bei Ihrer Netzzusammenschaltung.

 

Die Netzzusammenschaltung mit anderen Netzbetreibern wird bei uns über den Interconnection-Anschluss (ICAs) realisiert. Dieser besteht aus einem Intra-Building-Abschnitt und ggf. aus einem Inter-Building-Abschnitt (Carrier-Festverbindung). Dabei ist es möglich zwischen den Ausführungen Customer Sited und Physical Co-location zu wählen.

 

Zur Erhöhung der Sicherheit gegen den Ausfall einer Vermittlungsstelle oder eines Übertragungsweges werden Anschlüsse mit Zweiwegeführung und/oder mit Doppelabstützung sowie bei höherem Kapazitätsbedarf Anschlüsse Customer Sited 16x2 Mbit/s, 21x2 Mbit/s und 63x2 Mbit/s angeboten.

Leistung Customer Sited

Der Interconnection-Anschluss Customer Sited bietet Ihnen mehr Sicherheit bei der Zusammenschaltung Ihres Netzes mit dem Netz der Telekom, da er optional mit Doppelabstützung und/oder Zweiwegeführung angeboten wird.

Für den Interconnection-Anschluss (ICAs) Customer Sited stellt Telekom sowohl den Intra-Building-Abschnitt als auch den Inter-Building-Abschnitt für die Netzzusammenschaltung bereit. Der Übergabepunkt befindet sich bei diesem ICAs beim Interconnection-Partner.

Die Grundvariante des ICAs Customer Sited wird in Einwegeführung bereitgestellt.

Dabei dient der Inter-Building-Abschnitt  in der Grundvariante als Digitalsignalverbindung mit einer Übertragungskapazität von 2 Mbit/s der Übertragung von 31 Kanälen zu je 64 kbit/s.

Der Intra-Building-Abschnitt besteht aus dem Port der Vermittlungseinrichtung, der Innenführung  und der Netzabschlusseinrichtung (NT) . Auch die Abschlusseinrichtung des ICAs Customer Sited in den Räumen des Vertragspartners wird durch die Telekom realisiert. Dabei wird die Grundvariante des ICAs Customer Sited in Einwegeführung bereitgestellt.

Folgende Produktvarianten sind abweichend von der Grundvariante möglich:

  • ICAs Customer Sited mit Zweiwegeführung
  • ICAs Customer Sited mit Doppelabstützung
  • ICAs Customer Sited mit Doppelabstützung und Zweiwegeführung
  • ICAs Customer Sited 16x2 Mbit/s / 21x2 Mbit/s / 63x2 Mbit/s

Ausführliche Informationen zu den Produktvarianten können Sie nach Registrierung im Extranet abrufen.

Leistung Physical Co-location

Die Zusammenschaltung des Telefonnetzes der Telekom mit dem des Vertragspartners mittels Interconnection-Anschluss (ICAs) Physical Co-location erfolgt, um die Telekommunikation zwischen den Nutzern beider Telefonnetze zu ermöglichen.

Beim ICAs Physical Co-location realisiert die Telekom den Intra-Building-Abschnitt, während der Inter-Building-Abschnitt vom Interconnection-Partner bereitgestellt wird. Der Übergabepunkt befindet sich im Kollokationsraum des Interconnection-Partners im Gebäude der Telekom.

Der Intra-Building-Abschnitt besteht aus der zur jeweiligen Vermittlungseinrichtung mit Netzübergangsfunktion des Telefonnetzes der Telekom gehörenden Anschlusseinheit und der Abschlusseinrichtung des Telefonnetzes der Telekom (2 Mbit/s-NT). Die Abschlusseinrichtung wird im Kollokationsraum des Vertragspartners durch die Telekom installiert. Sofern von einem Standard-Kollokationsraum gesprochen wird, handelt es sich um einen normierten, separaten Raum mit einer Standardfläche von 10 qm, der eigenverantwortlich vom Vertragspartner genutzt wird. Kollokation wird auch auf eigens dafür vorgesehenen Kollokationsflächen angeboten.

Der Inter-Building-Abschnitt wird vom Vertragspartner eigenständig realisiert. Lediglich die Hauseinführung und die Führung im Gebäude der Telekom bis zum Kollokationsraum/zur Kollokationsfläche wird von der Telekom durchgeführt. In der Grundvariante wird der ICAs Physical Co-location in Einfachabstützung, d.h. Abstützung auf eine Vermittlungseinrichtung der Telekom, realisiert.

Folgende Produktvariante ist abweichend von der Grundvariante möglich:

  • ICAs Physical Co-location mit Doppelabstützung

Ausführliche Informationen zu den Produktvarianten können Sie nach Registrierung im Extranet abrufen.

Leistung Zusammenschaltung

Die Netzzusammenschaltung setzt zwei Grundleistungen voraus. Zum einen die Vereinbarung zur Zusammenschaltung der Netze beider Vertragspartner und zum anderen die Erstellung eines Netzkonzepts,  in dem die Verteilung des Datentransfers geregelt wird.

Die Telekom bietet eine Zusammenschaltung in sogenannten Einzugsbereichen an. Dies sind grundsätzlich langfristig gesicherte Standorte für die Vermittlungstechnik der Telekom. In Abhängigkeit vom geographischen Rufnummernbereich werden unterschiedliche Einzugsbereichsarten unterschieden. Eine Zusammenschaltung wird aktuell  an 474 Einzugsbereichen angeboten.

Grundlage für eine Zusammenschaltung ist die Erfüllung der netztechnischen Anforderungen durch den jeweiligen Interconnection-Partner.

Leistung Netzkonzept

Die Netzzusammenschaltung ist ein komplexes Produkt und erfordert die Einhaltung bestimmter Spielregeln, der so genannten Grundsätze für die netztechnische Realisierung  der Zusammenschaltungsvereinbarung zwischen der Telekom und ihren Partnern. Ziel des Netzkonzeptes ist es vor allem, die Netzintegrität des Telefonnetzes der Telekom durch Verringerung von Verkehrsverlagerungen und Verkehrskonzentrationen aufrecht zu erhalten und Beeinträchtigungen der Funktionsfähigkeit des Netzes zu vermeiden, um die reibungslose Abwicklung des Verkehrs der Telekom Kunden und ihrer Zusammenschaltungspartner (IC-Partner) über Netzgrenzen hinweg sicher zu stellen.

Die Eckpunkte unseres Netzkonzeptes:

  • Eine ursprungsnahe Übergabe der Verbindungen an den IC-Partner bei Zuführungsleistungen der Telekom (z.B. Telekom-B.2).
  • Eine zielnahe Übernahme der Verbindungen aus dem Netz des IC-Partners bei Terminierungsleistungen der Telekom (z.B. Telekom-B.1).
  • Eine Zusammenschaltung ist derzeit an 474 Zusammenschaltungspunkten möglich.
  • Es ist keine Mindestanzahl von Zusammenschaltungspunkten vorgesehen, selbst wenn der IC-Partner bundesweit als Verbindungsnetzbetreiber tätig werden möchte.

Allerdings besteht eine Migrationspflicht auf bis zu 23 Zusammenschaltungspunkte, wenn der Verkehr aus einem der diesen 23 Zusammenschaltungsbereichen zugeordneten Grundeinzugsbereiche und in einen dieser 23 Grundeinzugsbereiche den Schwellenwert von 48,8 Erlang überschreitet.

Ausführliche Informationen zu netztechnischen Anforderungen und zur Zeichengabe (Signalisierung) finden Sie nach Registrierung im Extranet.

Preis

Die Preise für die genannten Produkte unterliegen zurzeit bis auf wenige Ausnahmen der Entgeltgenehmigung durch die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (Bundesnetzagentur). Die Höhe und die Struktur der Preise und die Frage ihrer Genehmigung können Gegenstand verwaltungsgerichtlicher Klagen sein/werden. Die Preise stehen in diesen Fällen unter dem Vorbehalt einer rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidung.

Da die Preise außerdem sehr differenziert strukturiert sind und sich z.T. aus einer Vielzahl einzelner Positionen zusammensetzen, wird auf eine Einstellung im Internet verzichtet.
Informationen zu den angeordneten bzw. genehmigten Preisen sind ebenfalls über die Bundesnetzagentur erhältlich bzw. können den Veröffentlichungen im Amtsblatt der Bundesnetzagentur und der Internetseite der Bundesnetzagentur entnommen werden.

Vertrag

Sie möchten als Netzbetreiber im deutschen Telekommunikationsmarkt tätig werden und interessieren sich daher für die Zusammenschaltung Ihres Netzes mit dem Festnetz der Telekom. Voraussetzung hierfür ist der Abschluss einer Zusammenschaltungsvereinbarung mit dem Zentrum Wholesale der Telekom.

Diese häufig auch als Interconnection-Vertrag bezeichnete Vereinbarung regelt die Zusammenschaltung zwischen dem öffentlichen PSTN/ISDN-Telekommunikationsnetz der Telekom und Ihrem Netz. Die Vereinbarung hat neben der Realisierung der Interconnection-Anschlüsse durch die Telekom auch die gegenseitige Erbringung von Zusammenschaltungsdiensten, den so genannten vermittelten Leistungen, zum Gegenstand.

Die Telekom wurde mit Regulierungsverfügung der Bundesnetzagentur vom 22.04.2009 verpflichtet, ein Standardangebot für Zugangsleistungen zu veröffentlichen. Dieser Verpflichtung kommt die Telekom durch die Veröffentlichung ihres Standardangebotes im Internet nach. Die nachfolgenden Dokumente stellen die Version der Zusammenschaltungsvereinbarung auf der Grundlage des von der Bundesnetzagentur durchgeführten Überprüfungsverfahrens dar.

Die Veröffentlichung dient ausschließlich zur unverbindlichen Information. Die Telekom übernimmt keine Garantie dafür, dass die bereitgestellten Informationen vollständig, richtig und in jedem Fall aktuell sind.

Das Standardangebot für PSTN/ISDN Zusammenschaltung finden Sie hier.

Die vollständigen Vertragsunterlagen können Sie nach Registrierung im Extranet abrufen.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Physikalische Zusammenschaltung mit dem Netz der Telekom
  • Verschiedene Anschlussvarianten